In den letzten Monaten wurden We Have Band im Internet und bei der Fachpresse stark gehypt, woran sicherlich auch das Erfolgslabel Kitsuné Music, welches hinter der Truppe steht, einen nicht kleinen Einfluß hat. Doch Können die Jungs und (das) Mädel(s) aus London den großen Erwartungen auch bei einem Livekonzert gerecht werden?

Für nur 6 Euro Eintritt waren allerdings nicht nur We have Band, sondern auch Kommando Kommando angereist. Die 5 Jungs aus Mannheim betraten etwa um halb elf als Vorband die Bühne und lieferten eine erstaunlich professionelle und überzeugende Show ab für eine Band, über die man nicht mehr in Erfahrung bringen kann als auf ihrer Myspace Seite steht.
Melodische Indie-Gitarren erzeugten einen vollen Sound, der an Interpol, Editors oder die Secret Machines erinnert. Live war etwas mehr New Wave zu spüren, die Stimmung war etwas düsterer, als die auf Myspace zugänglichen Songs, die sich etwas poppiger präsentieren und teilweise sogar funkige Gitarrenklänge enthalten. Groovende Baselines und treibende Drums ließen bald Köpfe und Beine wackeln. Kommando Kommando lieferten eine überzeugende, jedoch nicht unbedingt überraschende Show. Zuhören machte Spaß, einige Klänge waren vielleicht etwas zu vertraut, als dass man das unbedingte Verlangen nach mehr hätte.
Nach kurzer Umbaupause fingen We Have Band mit Hear it in the Cans sofort an zu rocken und machten deutlich, auf was man sich für die nächste Stunde einstellen konnte: Synthies, Bässe, und Dancing- Beats!

No more smoke, please!
Da wurden die Kuhglocken ausgepackt und der live eingespielte Bass und die Percussion Elemente als Sahnehäubchen drauf gepackt. Thomas WP (vocals, guitar, bass, programming), Dede WP (vocals, percussion, sampler) und Darren Bancroft (vocals, drums, percussion, sampler) verstanden es, das Publikum die gesamte Zeit bei Laune zu halten.

shiny happy people! (Dede und Darren)
Nach You had band wurde zum Abschluss noch ein neuer Song ausgepackt, der das Publikum ein letztes mal mit aller Wucht der trockenen Beats zum Tanzen bewegte.
Das Thema We Have Band wird spannend bleiben, auf die Veröffentlichung ihres Debütalbums darf man sich sicher freuen. Auch wenn hier das Rad nicht wirklich neu erfunden wurde: Für den Moment macht ihre Musik Spaß und letzten Endes ist es doch das, was zählt.













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